Das AAL-Netzwerk Saar

 

Die Zielsetzung des AAL-Netzwerkes Saar ist es, eine grundständige, nachhaltige AAL-Infrastruktur im Saarland aufzubauen, um allen Menschen ein langes selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen und gleichzeitig für die Sozial- und Gesundheitssysteme neue Möglichkeiten im demographischen Wandel zu erarbeiten. 

 

Mit dem „Aufbau einer AAL-Infrastruktur“ ist gemeint, bedarfs- und anwenderorientierte AAL-Lösungen in die bestehenden Versorgungsstrukturen des saarländischen Sozial- und Gesundheitswesens zu integrieren, damit bestehende Prozesse zu verbessern oder mit den Möglichkeiten von AAL neue Lösungen oder neue Versorgungsstrukturen zu entwickeln. Dabei soll besonders auf die Akzeptanz und Nachhaltigkeit der jeweiligen Lösung geachtet werden. Erreicht werden soll dies durch eine konsequente Orientierung an den gesellschaftlichen Bedarfen und eine Einbettung in die gesellschaftliche Entwicklung:

  • Aufbau eines Netzwerks mit einem alle Bereiche der Gesellschaft umfassenden Konsortium von Partnern und nachdrücklicher Beteiligung der Wirtschaft
  • Nachdrückliche Einbettung aller Projekte in die bestehenden gesellschaftlichen Strukturen
  • Konzeption und kurzfristige Umsetzung von AAL-Projekten mit einem möglichst kurzfristigen Zugang zum Markt
  • Eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit

 

Im Konsortium des Netzwerks sind etwa 120 institutionelle Mitglieder aus allen Bereichen der Gesellschaft vertreten, z.B.: Altenpflegeschulen, ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen, Apotheken, Ärzte, Bauträger, Deutsches Rotes Kreuz – Landesverband Saarland, Enerventis, Europ'age SaarLorLux e.V., FAMIS GmbH, Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik, Handwerkskammer des Saarlandes, Hochschule für Technik und Wirtschaft, IHK, Kommunen, Krankenhäuser, Landesfachstelle Demenz, der Landesbehindertenbeauftragte, Landesmedienanstalt Saarland, Landesseniorenbeiräte, Landkreise sowie der Regionalverband Saarbrücken, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes, Pflegestützpunkte, saar.is - saarland.innovation&standort e. V., Sanitätshäuser (Agesa, Doppler), Sozialverband VdK, Sparkassen, wissenschaftliche Einrichtungen, Verbraucherzentrale Saarland, VSE Net, Wohlfahrtsverbände und zahlreiche kleine, mittelständische, größere und große Firmen wie Klaus Baubeschläge, die Hager Gruppe und die QBUS Gruppe.

 

Das AAL-Netzwerk wird von dem saarländischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, dem saarländischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt. Es besteht zudem eine enge Kooperation mit Frankreich.

 

Die ständig zunehmende Kooperation mit bestehenden Netzwerken und Einrichtungen erschwert eine aktuelle Darstellung. An dieser Stelle soll daher nur noch die Zusammenarbeit mit der „Gesundheitsregion Saar“ und dem „Traumanetzwerk Saar-(Lor)-Lux-Westpfalz“ erwähnt werden.